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Miami: 5 Dinge, die du bei deinem ersten Besuch gesehen haben solltest

Die Stadt Miami im Sunshine-State Florida zählt zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen der USA. Was du dort auf jeden Fall gesehen und gemacht haben solltest, erfährst du hier


Blick vom Strand auf Palmen und Hochhäuser bei blauem Himmel

Als ich mit 14 zum ersten Mal in Miami war, hatte ich das Gefühl, am anderen Ende der Welt zu sein. Damals verbrachte ich mit meiner Family die Weihnachtsferien in Miami. Mit 16 war ich das zweite Mal mit meiner Mutter dort und zuletzt das erste Mal beruflich. Natürlich haben sich mit jedem Besuch meine Interessen geändert. Während ich mit 14 nichts anderes wollte, als den ganzen Tag im Meer zu plantschen, war ich mit 16 nicht mehr aus den Shops zu bekommen und nun, mit Anfang 30, war ich vor allem an den coolsten Stadtvierteln und Dinner-Spots interessiert. Deshalb habe ich glaube ich eine ganz gute Mischung aus Dingen, die man in Miami, eine der beliebtesten Metropolen der USA, unbedingt gemacht und gesehen haben sollte.


Wynwood Art District


Das Streetart-Viertel in Miami Downtown hat mich bei den ersten zwei Besuchen wenig gejuckt. Beim letzten Besuch dafür umso mehr, weshalb ich jedem empfehlen würde, eine kleine Tour durch das Viertel zu machen. Dort findet man überall Graffiti-Art an den Wänden, alles ist bunt und einfach super cool. In den Straßen gibt es hippe Cafés und Restaurants, kleine Galerien, Concept-Stores und Künstler, die ihre Werke auf dem Gehweg ausstellen und verkaufen. Rundum ein toller Vibe, den man auf jeden Fall bei einem Urlaub in Miami erlebt haben sollte.



South Beach


Die Gegend rund um den Ocean Drive, die Collins Avenue und die Lincoln Road sind natürlich ein Muss. Innerhalb kürzester Zeit kann man das Big City Life mit seinen hohen Wolkenkratzern und dem Straßengewimmel in Downtown hinter sich lassen und mit dem Auto über die Brücke an den Beach fahren. Ein echtes Kontrastprogramm.

Grundsätzlich würde ich mich immer für ein Hotel in South Beach entscheiden, weil man dort alles hat, was man braucht. Tagsüber kann man sich an den Strand legen oder die Lincoln Road (Shopping-Street) auf und ab laufen und sich abends in eines der vielen coolen Restaurants am Ocean Drive, entlang der Strandpromenade, setzen.

Blick auf den Sandstrand von Miami Beach mit blauem Himmel und Menschen
Der Blick auf den Strand von South Beach

Everglades


Leider habe ich es bei keinem meiner Miami-Besuche geschafft, einen richtigen Ausflug in die Everglades, dem 1,5 Millionen Hektar großen, unter Naturschutz stehenden Sumpfgebiet am südlichen Ende Floridas zu machen. Beim ersten Mal waren wir zwar dort, hatten aber keine Ausflugstour im Voraus gebucht und spontan nichts mehr bekommen. Bei den anderen beiden Malen hat die Zeit nicht gereicht. Trotzdem gehört ein Ausflug in den Nationalpark einfach dazu, weshalb ich den Tipp mit aufnehme. Mit dem Auto fährt man ungefähr zwei Stunden und kann dort an vielen Stationen zu einem Ausflug mit dem Luftkissenboot durch das Sumpfgebiet starten und Krokodile beobachten. Ich weiß nicht, ob man mittlerweile auch spontan einen Trip buchen kann (wir waren damals zu sechst und in der Weihnachtszeit – vielleicht lag es daran), aber grundsätzlich geht lieber auf Nummer sicher und bucht Tickets im Voraus. Tipp: Falls du keinen Mietwagen hast, kannst du auch einen organisierten Ausflug von Miami aus inkl. Tickets buchen.


Wasser mit grünen Pflanzen und Luftkissenboten am Steg
Die typischen Luftkissen-Boote in den Everglades

Little Havanna


Den "kubanischen" Stadtteil von Miami muss man unbedingt einmal erlebt haben. Seinen Namen hat das Viertel "Little Havanna" wegen der vielen kubanischen Einwanderer, die sich vor allem ab den 60ern dort niederließen. Seitdem liegt dort der Geruch von Zigarren in der Luft, aus allen Ecken tönt kubanische Musik und die Menschen sind wahnsinnig nett und entspannt drauf. Abends (vor allem am Wochenende) macht es besonders viel Spaß, durch die Straßen zu schlendern, in einem der guten Restaurants zu essen und anschließend noch einen Mojito in einer Salsa-Bar zu trinken. Zum Beispiel bei "Ball & Chain", einer der bekanntesten kubanischen Salsa-Bars in Little Havanna – inklusive Livemusik.

Bunt beleuchtete Bar mit Menschen und Disco-Feeling
Die Salsa-Bar "Ball & Chain" in Little Havanna

Key West


Fährt man noch ein Stückchen weiter, bis an den südlichsten Punkt des Sunshine States, kommt man nach Key West. Alleine der Weg dort hin über die Seven Mile Bridge ist ein Abenteuer. Die Brücke ist, wie der Name schon sagt, fast sieben Meilen lang und führt die meiste Zeit über das offene, türkisblaue Meer. Ich war erst einmal in Key West und habe es sehr schön in Erinnerung. Dort habe ich einen der imposantesten Sonnenuntergänge erlebt, deshalb am besten direkt eine Nacht dort bleiben (auch, weil man von Miami circa 3,5 Stunden fährt). Wir waren damals im "Butterfly and Nature Conservatory", einer Art Tropenhaus wo überall bunte Schmetterlinge frei herumfliegen. Key West sollte man auf jeden Fall gemacht haben.


Blick durch Palmen auf das blaue Meer mit Jetski-Fahrer im Hintergrund
Ein Strand in Key West

Viel Spaß in Miami!





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